Vom einfachen Leben auf dem Land
Gerade bin ich im Grünen. Auf dem Land. Bei Hase und Kuh und Pferd und Fasan und Perlhuhn und Uhu. Für einen Spaziergang sind das eine Menge Tiere gewesen. Und ich geniesse die Natur. Die warme Luft streicht mir um den Kopf und bis auf die singenden Vögeln und ab und zu verbeifahrende Autos ist nicht viel zu hören. Mein Herz hat schon immer für die Natur geschlagen, wenn man jetzt einmal wieder in ihr ist, erinnert man sich wieder. Dann auch immer wieder der Gedanke, aus der Stadt heraus zu ziehen. Diese dialektischen Überlegungen mit mir selber sind schon enervierend, da man durch Denken zu keiner Entscheidung kommen kann. Auch der Bauch und das Fühlen helfen da nicht weiter. Es ist nicht einfach. Was mir aber hilft, ist das Vertrauen auf Gott. Es gibt hier immer noch einen viel größeren Rahmen, einen umfassenderen Plan, der meine Sehnsucht nach Natur und mein Wunsch nach Stadt übersteigt. Jetzt wird viel über Entscheidungen, Plänen, Wünsche nachgedacht und die eigene Lebensplanung gewinnt stark an Gewicht. Aber diese Welt-Zentriertheit ist nicht alles. Es gibt da mehr. Und das ist das Entscheidene. Nicht sich auszustrecken, nach dem Wildbach oder dem Burgtheater, sondern nach dem was bei Gott wirklich zählt. Ein Bild aber noch zum Schluß. Ist wirklich schön geworden, die Natur.
Labels: Entscheidung, Gott, Natur, Plan, Wien


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